{"id":384,"date":"2024-05-04T10:00:32","date_gmt":"2024-05-04T10:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kadirozdemir.de\/?page_id=384"},"modified":"2024-05-04T10:07:40","modified_gmt":"2024-05-04T10:07:40","slug":"ueber-machtkritische-transformationsprozesse-in-kulturinstitutionen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kadirozdemir.de\/index.php\/ueber-machtkritische-transformationsprozesse-in-kulturinstitutionen\/","title":{"rendered":"Was muss sich die Raupe im Kokon vornehmen, wenn sie fliegen will? \u00dcber machtkritische Transformationsprozesse in Kulturinstitutionen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Was muss sich die Raupe im Kokon vornehmen, wenn sie fliegen will? \u00dcber machtkritische Transformationsprozesse in Kulturinstitutionen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>von Kadir \u00d6zdemir<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:31px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Sehr geehrte Alle, die heute hier sind, um Teil einer positiven Ver\u00e4nderung zu sein,<\/p>\n\n\n\n<p>in einer Zeit, in der unsere Gesellschaft nicht zuletzt durch eine zunehmende Digitalisierung immer dynamischer und schneller wird, und gleichzeitig die Diskussionen \u00fcber soziale Gerechtigkeit, Gleichheit und Differenz intensiver werden, ist es von entscheidender Bedeutung, dass Museen und kulturelle Institutionen ihre T\u00fcren weit \u00f6ffnen und ergebnisoffen auf neue Nutzer*innengruppen zugehen. Doch wie k\u00f6nnen sie dies erreichen? Wie kann eine machtkritische Transformation in ihren einzelnen Schritten gelingen? Wie kann Outreach dabei eine entscheidende Rolle spielen? Kulturelle Einrichtungen haben ein wachsendes Interesse daran, Menschen einzuladen und einzubinden, die bisher nicht den Weg in ihre Einrichtungen gefunden haben. Aber wie kann eine echte Transformation jenseits von Marketinginteressen und kommerziellen Begierden aussehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Es beginnt mit einer kritischen Auseinandersetzung der eigenen Einrichtung, mit der Erweiterung des Verst\u00e4ndnisses, was Kultur- und Erinnerungsarbeit ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Transformation bedeutet nicht lediglich eine Erweiterung sondern einen Wandel \u00fcber tradierte Grenzen und Definitionen hinweg. Es erfordert eine kooperative und partizipative Arbeitsweise in alten und neuen Netzwerken, bewusste Ver\u00e4nderung, um neue emotionale Orte, neue Formate und neue Methoden zu erkunden. Bevor der Wandel beginnt, m\u00fcssen Museen einen Blick auf ihre bestehende Selbstwahrnehmung, ihre bisher (selbst-)auferlegten Aufgaben und ihren gegenw\u00e4rtigen Einfluss auf die Gesellschaft werfen. Traditionell wurden Museen als neutrale H\u00fcter des kulturellen Erbes betrachtet. Diese Vorstellung ist, insbesondere in dekolonialen, feministischen, queeren und postmigrantischen Diskursen, zunehmend ins Wanken geraten. Museen formen Narrative, pr\u00e4gen Meinungen und tragen zur Bildung eines \u00e4sthetischen, moralischen und politischen Klimas bei, in dem bestimmte Perspektiven hervorgehoben und andere ausblendet werden. Museen sind also keine unparteiischen Orte der Aufbewahrung von Kunst und Geschichte. Im Gegenteil, sie waren und sind beeinflusst von (national-)politischen Einfl\u00fcssen und wurden mehr als einmal zu Handlangern von politischen Extremen.<\/p>\n\n\n\n<p>Museen, Galerien und weitere Kultureinrichtungen sind sich heute bewusster dar\u00fcber, dass sie lebendige Institutionen sind, die sich st\u00e4ndig weiterentwickeln, um aktuellen Wissensbest\u00e4nden und Diskursen, verschiedenen Generationen zwischen Generation Golf bis Gen Z und alles dr\u00fcber und drunter, und auch f\u00fcr unterschiedliche sozio\u00f6konomische Lebensrealit\u00e4ten relevant zu bleiben. Daf\u00fcr m\u00fcssen sie sich fragen, ob und wie weit sie die Bed\u00fcrfnisse unterschiedlicher Communities erf\u00fcllen. Dabei kann sich die Einsch\u00e4tzung von der Notwendigkeit und Dringlichkeit von Transformation radikal \u00e4ndern, je nach Selbstbetrachtung und Einordnung. Ist die Institution gesund? Ist sie kr\u00e4nkelnd? Physisch, finanziell, politisch? Ist Transformation eine K\u00fcr, die gesucht wird oder eine Kur gegen eine L\u00e4hmung in Anbetracht gesellschaftlicher Ver\u00e4nderungen und der eigenen kulturpolitischen Stagnation? Oder ist der Ruf nach Transformationsprozessen f\u00fcr die Institution gar ein Schreckgespenst des aktuellen Zeitgeistes? <em>Um Himmels willen, wir sind eine etablierte Institution, wir k\u00f6nnen mit unserer Zeit etwas Besseres anfangen, brauchen nichts neues<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Transformation braucht Konsens, also eine Einwilligung zu einem Prozess der Er\u00f6ffnung durch Ver\u00e4nderung. In diesem Sinne reden wir nicht \u00fcber ein Marketingtool, nicht \u00fcber ausgefallene Websites, spannende Audioguides, mehrsprachige Flyer oder didaktische Materialien. Der Prozess ist mehr als die Verk\u00fcndung und Verbreitung einer Botschaft auf analogem oder digitalem Weg. Selbstverst\u00e4ndlich kann der Einsatz digitaler Medien und innovativer Technologien dazu dienen, neue Zielgruppen unabh\u00e4ngig von ihrem Wohnort oder ihren Lebensumst\u00e4nden zu erreichen. Aber Transformation ist die Summe aller Einzelteile, die den Zweck haben, das Museum zu einem Ort der Vielfalt werden zu lassen \u2013 sowohl auf Seiten des Publikums wie der Kuratierenden und K\u00fcnstler*innen. Der Prozess erfordert die F\u00e4higkeit, die Bed\u00fcrfnisse und Perspektiven von Menschen, die bisher so gut wie nie gezielt angesprochen wurden, anzuerkennen und wertzusch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Transformation auf gemeinwohlorientierter Basis ist kein einmaliges Programm oder eine Initiative: <strong>Es ist ein Zustand des stetigen Werdens, eine Ver\u00e4nderung, die angesto\u00dfen wird<\/strong> <strong>und sich erh\u00e4lt, um stetig versperrte Zug\u00e4nge zu identifizieren und diese hinter sich zu lassen.<\/strong> Um diesen Wandel anzusto\u00dfen, k\u00f6nnen folgende Fragen einen Wegweiser bilden:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Wie k\u00f6nnen Museen dazu beitragen, gesellschaftliche Diskurse \u00fcber Gleichheit, Gerechtigkeit und Differenz zu gestalten und dabei eine gerechtere Teilhabe aktiv gestalten? Wie werden unterschiedliche Lebensumst\u00e4nde, insbesondere von marginalisierten Communities, mitgedacht? Wie wird gezeigt, dass ihre Stimmen wichtig sind? Wie werden Entscheidungen dar\u00fcber getroffen, welche Geschichten erz\u00e4hlt werden und welche nicht? Wer ist in der Lage, an der Konzeption von Ausstellungen mitzuwirken \u2013 und wer nicht? Museen sind dabei nicht nur in einer gebenden Rolle \u2013 sie erhalten durch diese Partnerschaften ihrerseits neue Ressourcen, vielf\u00e4ltige Expertisen, Ideen und Impulse.<\/li>\n\n\n\n<li>Wie k\u00f6nnen Museen sicherstellen, dass sie ethisch und sozial verantwortlich handeln? Und das \u00fcber tolle Konzeptionspapiere hinaus? Wie transparent ist die Einrichtung gegen\u00fcber den eigenen Positionen, den tats\u00e4chlich gelebten Praktiken hinter geschlossenen T\u00fcren? Vermeintlich neutrale Kultureinrichtungen, die vorgeblich gar keine Position beziehen, t\u00e4uschen die \u00d6ffentlichkeit. Ebenso, wenn immer wieder Scheindebatten auf reiner Veranstaltungsebene gef\u00fchrt werden, um den Stillstand und R\u00fcckfall gegen\u00fcber den gesellschaftlichen Realit\u00e4ten zu verschleiern. Verliert die Institution nicht an Glaubw\u00fcrdigkeit, wenn sie vorzieht, ihren \u2013 in den meisten F\u00e4llen durch \u00f6ffentliche Gelder finanzierten \u2013 Auftrag exkludierend zu gestalten?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie werden neue Beziehungen zu unterschiedlichen Communities aufgebaut? Museen k\u00f6nnen nicht alleine transformieren. Sie m\u00fcssen mit anderen Institutionen, K\u00fcnstler*innen, Aktivist*innen, bisher nicht bewusst adressierten Communities zusammenarbeiten, um einen echten Wandel zu bewirken. Das bedeutet letztlich gezielt bisher nicht vorhandene Communities anzusprechen und ihre Stimmen und Perspektiven in Ausstellungen, Programmen und in ein Leitbild zu integrieren. Daf\u00fcr muss Vertrauen geschaffen werden. Gesellschaftliche Gruppen, die ausgegrenzt und falsch dargestellt werden, beurteilen die Integrit\u00e4t vieler kultureller Einrichtungen verst\u00e4ndlicherweise mit Skepsis und Misstrauen. Wird nie wirklich Macht abgegeben, f\u00fchlen sich angefragte Communities selbst als blo\u00dfe Objekte. Besteht ein Bewusstsein \u00fcber die Privilegien der Institution gegen\u00fcber&nbsp; unterfinanzierten Vereinsstrukturen vieler Communities? Insbesondere Migrant*innenselbstorganisationen sind h\u00e4ufig ehrenamtlich organisiert. Besteht eine Anerkennung von nicht-wei\u00dfen Erinnerungs- und Wissensbest\u00e4nden? Oder nerven Debatten \u00fcber Privilegien und schon bei dem Begriff kr\u00e4uselt sich die Nase? Museen m\u00fcssen sich dar\u00fcber im Klaren sein, dass sie nicht neutral sind, sondern aktiv in gesellschaftliche Debatten eingreifen k\u00f6nnen und sollten. Sie sollten bereit sein, Position zu beziehen, wenn es um Fragen der sozialen Gerechtigkeit geht, auch wenn dies Kontroversen mit sich bringt.<\/li>\n\n\n\n<li>Wie schaffe ich R\u00e4ume f\u00fcr Flexibilit\u00e4t und Experimentierfreude? Transformation erfordert Mut zur Ver\u00e4nderung. Museen m\u00fcssen bereit sein, ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Wege zu erkunden. Das bedeutet, dass sie auch Fehler machen d\u00fcrfen und aus ihnen lernen m\u00fcssen. Nur durch Experimente k\u00f6nnen sie herausfinden, was funktioniert und was nicht. Dabei m\u00fcssen diese Experimente eine ethische Grundlage haben. Sie sollten effektive und langfristige Ver\u00e4nderungen ansto\u00dfen und nicht in kurzlebigen Projekten verpuffen.<\/li>\n\n\n\n<li>Wie werden Querschnittsthemen und intersektionale Ans\u00e4tze aufgegriffen? <em>Muss nur das Schwule Museum queere Themen aufgreifen oder k\u00f6nnen es alle Museen?<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>Wie schaffen Institution marginalisierte Bev\u00f6lkerungsgruppen in der Institution selbst abzubilden? Wer wird eingestellt, was tuen Einrichtungen aktiv, um auch auf Personalebene die Vielfalt der Gesellschaft abzubilden? Welche Bev\u00f6lkerungsgruppen werden in der Institution leichter akzeptiert und zu welchen besteht (bislang) die gr\u00f6\u00dfte Distanz? Wird dar\u00fcber ein Unrechtsbewusstsein gef\u00fchlt, thematisiert? Oder wird diese Frage als unerh\u00f6rt empfunden?<\/li>\n\n\n\n<li>Und eine philosophische wie ganz praktische \u00dcberlegung: Was muss die Raupe bereit sein loszulassen, bevor sie im neuen Gewand in die L\u00fcfte abhebt? Woran klammert sie mit aller Kraft, w\u00e4hrend gleichzeitig Transformation angestrebt wird?<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Trotz all der Notwendigkeit und der Potenziale von institutioneller Transformation gibt es \u00c4ngste und Hindernisse, denen sich viele Leitungen und Teams in Institutionen gegen\u00fcbersehen. Diese sind nachvollziehbar, aber d\u00fcrfen das Handeln nicht bestimmen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Angst vor Verlust von Tradition und Identit\u00e4t: Transformation bedeutet nicht, unsere Wurzeln zu vergessen, sondern sie neu zu interpretieren und f\u00fcr die Zukunft zu \u00f6ffnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Finanzielle Bedenken: Transformation erfordert oft finanzielle und personelle Investitionen.<\/li>\n\n\n\n<li>Widerstand innerhalb der Organisation: Ver\u00e4nderung kann auf Widerstand sto\u00dfen. Es ist wichtig, eine Kultur des Wandels zu f\u00f6rdern und sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter*innen eingebunden sind. Dabei sollten auch b\u00fcrokratische Vorg\u00e4nge kritisch gepr\u00fcft werden. B\u00fcrokratie ist nicht selten ein konservatives Machtinstrument.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Es ist wichtig, diese \u00c4ngste anzuerkennen und nicht lediglich bei performativer Selbstkritik h\u00e4ngen zu bleiben. Interne Blockaden k\u00f6nnen (teilweise mit externer Prozessbegleitung) \u00fcberwunden werden. Es geht gar nicht darum, diesen Prozess ohne \u00c4ngste, Zweifel oder auch Fehler zu gestalten, sondern darum, <em>trotz dessen<\/em> &nbsp;ins Handeln zu kommen, die eigene Rolle als gesellschaftliche Akteure anzuerkennen und sich aktiv f\u00fcr eine gerechtere und inklusivere Welt einzusetzen. Museen haben die einzigartige Position, sowohl historische Kontexte interpretieren als auch \u00e4sthetische und emotionale Erfahrungen vermitteln zu k\u00f6nnen. In dieser Funktion sind sie pr\u00e4destiniert, einen bedeutenden Beitrag zu leisten, um Diskriminierung zu bek\u00e4mpfen und das Bewusstsein f\u00fcr soziale Ungerechtigkeiten zu sch\u00e4rfen. Insbesondere in einer Zeit, in der Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit in der Gesellschaft l\u00e4ngst Fu\u00df gefasst hat, m\u00fcssen Museen mutig sein und sich Partnerschaften und Unterst\u00fctzende organisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Transformation auf dem Papier kann von vielen <em>Solls<\/em> und <em>M<\/em><em>\u00fcsstes<\/em> begleitet sein. In der Praxis aber kann sich jedes einzelne Vorhaben als schwere Aufgabe erweisen. Und dennoch lohnt sich der Weg, um neue Impulse zu gewinnen, als Institution lebendig, dynamisch und nicht zuletzt gesellschaftlich gerecht zu bleiben. Museen&nbsp; <em>spiegeln <\/em>die Gesellschaft <em>wider UND gestalten sie aktiv mit.<\/em> Und als letztes: Nichts \u00e4ndert sich von Au\u00dfen und nichts \u00e4ndert sich in der Zukunft. Time is now.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Dank.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was muss sich die Raupe im Kokon vornehmen, wenn sie fliegen will? \u00dcber machtkritische Transformationsprozesse in Kulturinstitutionen von Kadir \u00d6zdemir Sehr geehrte Alle, die heute hier sind, um Teil einer positiven Ver\u00e4nderung zu sein, in einer Zeit, in der unsere &hellip; <a href=\"https:\/\/www.kadirozdemir.de\/index.php\/ueber-machtkritische-transformationsprozesse-in-kulturinstitutionen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-384","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kadirozdemir.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/384","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kadirozdemir.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kadirozdemir.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kadirozdemir.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kadirozdemir.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=384"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.kadirozdemir.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/384\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":390,"href":"https:\/\/www.kadirozdemir.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/384\/revisions\/390"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kadirozdemir.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}